Für die Ausstellung „Breaking Bubbles“ im Dortmunder U hat unsere Gruppe drei Kunstobjekte mit einem Durchmesser von 330 cm erstellt. Die Konstruktion war eine Herausforderung, da das Dortmunder U unter Denkmalschutz steht und keine neue Löcher in die Decke gebohrt werden dürfen. Zusammen mit dem Team des Fachbereichs Plastik an der TU Dortmund haben wir ein System aus Aluminium-Profilen entwickelt. An diesen haben wir drei Doppelspiralen aus Aluminiumstreben angebracht. Von diesen hingen 240 cm lange Stoffbahnen mit abstrahierten und gedruckten Motiven aus verschiedenen “Bubbles”.
Die Konstruktion wie auch der Transport der Kunstwerke waren eine Herausforderung. Der TU-interne Umzugsservice hat sich des Kunstumzugs angenommen. Wir haben natürlich zusammen angepackt bzw. alles vorbereitet, damit die Bubbles und die weiteren Kunstwerke für die Ausstellung verladen werden konnten.
Rückblickend war der gesamte Prozess – von der Planung im Seminar, über die Konstruktion im Atelier bis zum Aufbau im Dortmunder U – ein echtes Gemeinschaftsprojekt. Wer ähnliche Vorhaben plant, dem sei geraten, den Kunsttransport von Anfang an mitzudenken. Die Logistik entscheidet oft darüber, ob ein Werk unbeschadet ankommt oder nicht. Im Ruhrgebiet bieten sich dafür erfahrene Fachbetriebe an, die sowohl Kunsttransporte als auch klassische Umzüge professionell abwickeln – das spart Nerven und schützt die Arbeit, in die man so viel Zeit investiert hat.
Was viele dabei nicht bedenken: Auch die Zwischenlagerung kann zum Problem werden, wenn Kunstwerke nicht sofort aufgebaut werden können. Unsere Bubbles haben wir bis zur Ausstellung aufgebaut und in den Kunsthallen aufbewahrt. Das ging nur, weil es vorlesungsfreie Zeit war und in den Hallen nicht wie sonst Seminare stattfanden. Die Zeitplanung war zwar knapp, aber es hat alles gut funktioniert. Bei anderen Installationen müssen Arbeiten teils wochenlang fachgerecht eingelagert werden, bevor der Kunsttransport beginnt. Kunstobjekte aus empfindlichen Materialien wie Stoff, Holz oder Pigmenten reagieren schnell auf falsche Luftfeuchtigkeit und Temperaturschwankungen.


